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1955 - 1964

- Ursprünglich entstanden aus der damaligen 3. Kompanie der Gilde 1397. Aus dieser Kompanie waren u.a. die 6 Gründungsmitglieder (Natroper Jungs) (Anmerkung, die Schützengilde Natrop-Pelkum wurde erst 1956 gegründet), sportschützenmäßig tätig. Diese waren: Friedrich Knepper, Bernhard Bolder, August Reißing, Karl-Heinz Sabinger, Willi Mönnich (Pelkum), Manfred Kirchner.

- Der damalige Schießstand (3. Kompanie) war im "Dorfschultenhof“, heute das Hermann-Grochtmann-Museum untergebracht. Installiert waren 3 Schießstände ohne Seilzuganlage. Damaliger Schießwart war Willi Busch.
Der Scheibenwechsel erfolgte per Hand hinter einer Tischplatte, die als Schutz diente. Trainingstag war donnerstags gegen 20 Uhr. Besucht wurde der Trainingsabend von insgesamt ca. 15 Schützen, darunter unsere 6 Gründungsmitglieder. Geschossen wurde mit Waffen der Gilde 1397 sowie einer eigenen Waffe dieser 6 Natroper. Durch Unstimmigkeiten drohte mit der Zeit ein Zusammenbruch dieser Trainingsgruppe.

- Dann kam der Zeitpunkt, wo über eine neue Vereinsgründung nachgedacht wurde.

- 1955 war es dann soweit. Die 6 o.g. Gründungsmitglieder gründeten die Schießvereinigung Natrop - Pelkum e.V., unter Vorsitz von Bernhard Bolder.

- Mit der neuen Vereingründung wechselte man natürlich auch die Schießstätte. Es war die Gaststätte "Haus Frieding".
Dieser Schießstand befand sich hinter der damaligen Toilettenanlage mit Treppenaufgang zum Stand sowie des ehemaligen Übungsraumes des heutigen Spielmannszuges. Tische mußten zusammengestellt werden. Angeschafft wurden Kugelfänge und Seilzuganlagen. Geschossen wurde anfangs noch mit Bolzen.

- Mit der Zeit wurde an den Rundenwettkämpfen des Schützenkreises Recklinghausen sowie am Stadtpokalschießen (Amtskette), Kompaniepokal der Gilde 1397, Kreis- und Bezirksmeisterschaften teilgenommen. Die Wettkämpfe auf höherer Ebene fanden in Dortmund, Marl und Haltern statt. Zu dieser Zeit wurden auch schon erste Plätze belegt.
Natürlich gab es zu dieser Zeit noch 12er Scheiben, auf denen je Scheibe 5 Schuß abgegeben wurden. Später wurde auf 3 Schuß je Scheibe reduziert. Der Durchgang bestand aus 20 Schuß. Die Mitgliederzahl lag im Schnitt bei 15 bis 20 Schützen (1965).

- Die Schießwarte wurden in den Anfangsjahren durch die amtierenden Majestäten der Gilde während der 3-jährigen Amtszeit gestellt. Diese waren: Fritz Eiselt, Theo Schneider, Franz Kodrun (1967-1969), Fritz Petrick (1969-1971), Bernhard Bolder.

- Im Jahre 1961 entstand eine Damenschießgruppe im Verein, die sich mit „Sabinchenclub“ bezeichnete. Dieser bestand aus 8 Schützinnen: Elisabeth Schneider, Lisbeth Hötting, Frau Sabinger, Frau Jessat, Frau Klammer, Elli Schneider, Frau Kodrun, Frau Nöthe (v. Heinr. Nöthe). Diese Gruppe hatte ihre eigene Waffe, welches noch in den 70er Jahren als Sabinchengewehr bekannt war.

 

-  Unter der Regentschaft von Fritz Petrick wurde, nach erreichen einer Meisterschaft auf einem derzeitig stattfindenden Offiziersball im Kanuclub Datteln, ein Gewehr (damals das  Herrengewehr) gestiftet.
Der Offiziersball bestand aus ca. 30 Teilnehmern.

 

  

- Die erste Luftpistole (Diana mit Plastikgriff) wurde ca. 1963 angeschafft. Damaliger LP-Schütze war Josef Knepper.